Der Datenskandal, der gerade wieder die in Deutschland niemals stillstehende Anlassgesetzgebungs-Maschinerie schmiert, entpuppt sich als
Mundraub.
Ein Christstollen, der von einem Stuttgarter Unternehmen (wohl als Bakschisch) an die Zeitung geschickt wurde, überlebte in den Händen ausgehungerter Kuriermitarbeiter nicht lange, wonach diese dann eine Banksendung als Ersatz un den Umschlag steckten.
Der eigentliche Skandal:
Die Journalisten hätten ja auch mal beim Absender anrufen können, was der Inhalt des Pakets soll. Dann wäre die Geschichte wohl recht schnell geklärt gewesen. Aber dann hätte man ja keine Story gehabt, die Titelseiten, Verbraucherschützer und die Legislative für Wochen beschäftigt!